between New York and Love

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between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 21:09

Lori und ich wissen um was es geht Very Happy
oder auch nicht^^
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 21:20

Jason
Nach mehreren Tagen konnte ich endlich aus dem Krankenhaus gehen. Nun ja, eigentlich fuhr ich, denn gehen war seit dem Unfall vor zwei Wochen nicht mehr möglich für mich. Also stand ich nun vorm Krankenhaus, die Eingangstür hinter mir, und blickte in den Himmel. Mein Leben wäre nun nicht mehr das selbe wie es vor zwei Wochen noch war. Halsbrecherische Verfolgunsjagten würde ich nicht mehr machen können. Ich bin der Leiter eines wichtigen Kripo-Teams des New York City Police Departments. Zumindest war ich das mal. Nun war ich wieder am Schreibtisch gebunden und musste mich um die langweilige Bürokratie kümmern.
Es fing an zu regnen. Meine Wohnung war ein großes Stück von der Klinik entfernt. Wie ich hinkommen sollte war mir ein Rätsel, denn den Rollstuhl konnte ich immer noch nicht lenken. Ich musste wohl im Regen sitzen bleiben, mehr blieb mir nicht übrig.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 21:29

Sofja
Ich war vor ungefähr einem Monat aus der russischen Stadt Syktywkar nach New York gezogen. Ich war 23 Jahre jung, hatte in Russland nach meiner Ausbildung zur Kosmetikerin Geschichte und Englisch studiert und wollte nach New York um ein Nagelstudio zu eröffnen. In Russland hatte ich mir einen Namen gemacht - jetzt wollte ich nach Amerika.
"Können Sie mir vielleicht weiter helfen, Sir?", fragte ich Jason als ich am Krankenhaus vorbei kam. Ich schützte meine blonde Mähne mit einem roten Regenschirm, der schwarze Punkte hatte.
In meiner Umhängetasche hatte ein paar Doughnuts, die ich eigentlich essen wollte - mich aber auf dem Weg nach Hause verlaufen hatte.
"Ich hab mich verlaufen, ich bin noch nicht lange hier. Kennen Sie sich aus?", fragte ich als ich mich in die Hocke begab und ihm mit meinen hellblauen Augen anlächelte.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 21:34

Jason
"Ich kenne die ganze Stadt wie meine Westentasche, meine Liebe.", sagte ich freundlich und blickte in irgendeine Richtung. Ihr in die Augen blicken konnte ich nicht. Ich hatte noch nicht gelernt mit dieser Last umzugehen. "Was brauchen Sie denn?", fragte ich dann etwas mürrischer, denn es war mir einfach nur unangenehm.


Zuletzt von LorisDemon33 am Sa 15 März 2014 - 21:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 21:37

Sofja
"Mein Name ist Sofja Ponomarjow. Ich habe mich verlaufen, ich wohne erst seit kurzem in der *Adresse einfügen*, könnten Sie mir vielleicht erklären, wie man da hinkommt?", ich musste immer noch über meine eigene Dummheit schmunzeln.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 21:41

Jason
Ich sah den Taxis beim befahren der Straße zu und bekam nur halb mit was Sofja sagte. "Ähm ja, das ist gar nicht mal so schwer, Sie müssen nur ... Moment mal, Sie wohnen im selben Haus wie ich?"
Anscheinend hatte ich eine Möglichkeit gefunden zu meiner Wohnung zu gelangen, jedoch musste ich sie darum bitten bzw. eine Dienstleistung von ihr anzunehmen, aber das konnte ich nicht. Ich war ein dominanter Mann. Um etwas zu bitten bzw. die Hilfe von anderen anzunehmen war einfach nicht meine Art. Aber ich müsste es lernen, wenn ich je wieder zurechtkommen wollte.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 21:43

Sofja
"Na dann kann ich Sie ja gleich hinbringen, wenn Sie auch nach Hause wollen, und Sie schauen so aus, als ob Sie nach Hause wollen."
"Also, wo müssen wir lang?", fragte ich und schob ihn in seinem Rollstuhl, ohne auch nur eine Antwort abzuwarten, ein Stückchen von dem Krankenhaus weg.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 21:49

Jason
Für einen kurzen Moment wollte ich sie anschnautzen, wieso sie mich durch die Gegend schob, dann entschied ich jedoch, dass es besser wäre nichts zu sagen oder zu tun. Ich atmete tief ein und wieder aus bevor ich antwortete. "Gerade aus bis wir bei der Ampel sind und dann nach links durch den Broadway bis zum Union Square und dann einfach nur die 13th Street entlang bis zur Hausnummer 1340."

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 21:52

Sofja
"Stimmt.", sagte ich.
"Daran erinnere ich mich noch. Aber dadurch, dass es dunkel ist und ich noch nicht so lang hier bin, ist das trotzdem etwas schwierig.", meinte ich lachend.
Zum Glück wohnten wir in einem Hochmodernen Haus, das einen Lift hatte.
Als wir im obersten Stockwerk, es gab nur zwei Wohnungen hier oben, angekommen waren, schaute ich ihn nochmal an.
"Ich danke Ihnen vielmals, wenn ich etwas tun kann für Sie, dann... dann melden Sie sich bitte. Sie wissen ja wo ich wohne.", sagte ich mit meinem süßen russischen Akzent und lächelte ihn wieder an.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 21:57

Jason
"Smith mein Name.", sagte ich als Sofja mir ihr Angebot machte. Ich kramte meine Hausschlüssel aus meiner Hosentasche und sperrte auf. "Ich sollte nach meinem Hund sehen. Nicht das er Mist gebaut hatte.", sagte ich und rollte mich irgendwie durch die Tür. Bevor ich diese schloss, verabschiedete ich mich noch "Schönen Abend, Susi." Dann war sie zu. Endlich allein.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 21:58

Sofja
"Tun Sie, das. Mr. Smith..."
"Übrigens, ich heiße Sofja. Gute Nacht."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:07

Jason
"REX!", rief ich meinen Deutschen Schäferhund. Ich lauschte, doch es war nichts zu hören. Dann rief ich noch einmal, aber immer noch hörte ich kein freudiges Bellen oder ein Tapsen am Fußboden. Als ich mich umsah entdeckte ich einen Zettel am Couchtisch. Auf diesem stand, dass sich meine Schwester Emely um ihn kümmere und ich mich bei ihr melden solle, wenn ich wieder daheim war. Wenigstens war dem Hund nichts passiert. Ich hatte hunger, also ging ich zur Küche. Ja, ich ging zur Küche, denn hinein konnte ich nicht. Eine Stufe machte es mir unmöglich, außer ich würde kriechen. Ich dachte zwei Sekunden darüber nach und entschied, dass es eine tolle Idee wäre. Ich ließ mich einfach nach vorne fallen. Weh getan hatte ich mir nicht, da ich mich mit meinen Händen gestützt hatte. Die frage war nur, wie ich sitzend den Kühlschrank erreichen konnte. Meine Beine waren mir bis zu den Knien abgetrennt und ich konnte mich nicht so einfach auf sie hinaufstellen, da ich auf ihnen kein Gleichgewicht halten konnte. "Was für ein Glück ich doch habe.", gab ich genervt von mir.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:10

Sofja
Ich sperrte die Tür hinter mir zu und setzte mich an meinen Flügel und begann zu Spielen.
Ich spielte die neuesten Charts im Rock'n'Roll-Stil der 60er Jahre. Hörte sich komisch an, passte aber.
Meinen Wellensittich hatte ich aus dem Käfig gelassen und er spazierte gerade auf meinem Schreibtisch herum und durchwühlte meine Zeichnungen nach Kuchenkrümeln.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:15

Jason
Ich durchsuchte die unteren Kästen. Das einzige was ich finden konnte waren Putzmittel, Küchenrollen und Wischtücher und eine Packung Hundefutter. Ich nahm die Packung Futter und machte sie auf. Wenn mich jetzt jemand sehen würde, würde er denken, ich hätte eine Wette verloren. Aber dem war nicht so, ich war einfach nur am verhungern.
"Mhm.", dachte ich mir, "Trockenes Hundefutter schmeckt gar nicht mal so schlecht."

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:18

Sofja
Als ich das Lied fertig hatte, schaltete ich den Fernseher ein, räumte die Donuts in den Kühlschrank und bekam Heißhunger auf Steak.
Also briet ich mir ein Steak. Mit Gemüse. Der Duft hüllte meine ganze Wohnung ein, als ich meinen Wellensittich, Mr. Doublebi, fütterte.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:20

Jason
Gerade als ich die halbe Packung von dem Futter gegessen hatte, drang ein geruch von Steak in meine Nase und schon fand ich das Hundefutter scheußlich. Wasser rann in meinem Mund zusammen und ich wünschte mir nichts sehnlichster als ein saftiges Steak.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:27

Sofja
Irgendwie wurde es viel. Zu viel. Also band ich meine Kochschürze ab, und öffnete meine Wohnungstür und läutete beim Nachbarn. Mr. Smith :'D
Vielleicht wollte er ja mitessen, dann würde ich das zu viele loswerden und ich musste nicht alleine essen.
Mr. Doublebi saß auf meiner Schulter. Er konnte nämlich nicht fliegen^^
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:28

Jason
"Es ist offen!", schrie ich und gab damit das Zeichen, dass, wer auch immer es war, eintreten konnte. Ich packte die Schachtel mit dem Hundefutter zurück in den Kasten und lehnte mich ganz cool gegen den Küchenschrank, soll ja niemand denken, dass ich nicht klar komme.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:33

Sofja
"Na dann auf in die Höhle des Löwens.", sagte ich zu mir selber und öffnete die Tür, im gleichen Moment begann Mr. Doublebi zu pfeifen. Hey there Delilah. Was für ein schönes Lied. Aber es hatte mich ziemlich viel Arbeit gekostet, ihm das beizubringen.
"Guten Abend.", sagte ich zu Mr. Smith, als er das Hundefutter in den Kasten stellte.
"Sie haben da... etwas vergessen.", sagte ich schmunzelnd und klaubte ein paar Krümel vom dem verstreuten Hundefutter zusammen und beförderte es in den Mülleimer.
"Eigentlich wollte ich Sie fragen, ob Sie vielleicht Lust hätten, bei mir Abend zu Essen. Ich hab zu viel gekocht. Also nur, falls Sie Steak mit Gemüse gerne essen... und Hunger haben."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:35

Jason
"Ich würde mich freuen. Also ich war einige Zeit nicht mehr zu Hause und deswegen auch nichts mehr zum Essen."
Oh ja, ich mochte es wirklich nicht wenn ich von anderen abhängig war.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:37

Sofja
"Na dann, ich erwarte Sie in 10 Minuten bei mir, ich lasse die Tür angelehnt.", meinte ich sichtlich erfreut und spazierte, fast schon tanzend, zurück in meine Wohnung deckte den Tisch.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:41

Jason
"Bis dann!", schrie ich ihr hinterher und überlegte wie ich wieder in den Stuhl kommen sollte. Natürlich hätte ich sie um ihre Hilfe bitten können, aber wie wir schon wissen, neige ich nicht dazu. also setzte ich mich zuerst auf die Fußablage, die in meinem Fall unnötig war, und stützte mich dann ab um mich auf den Sitz zu heben. Blöderweise vergaß ich den Stuhl an eine Wand zu lehnen, so rutschte er mir weg und ich knallte auf den Boden. Also auf ein Neues. Diesmal jedoch richtig. Als ich im Stuhl war fuhr ich ins Bad und putzte mir die Zähne. Ich musste ja nicht gerade einen Hundefutter-Mundgeruch beim Essen haben. Als ich fertig war fuhr ich zu Sofjas Wohnung.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:42

Sofja
"Ach, da sind Sie ja schon.", meinte ich erfreut.
"Ich bin gerade fertig geworden.", sagte ich, als ich das dampfende Steak mit dem Gemüse auf den Tisch stellte.
"Was möchten Sie denn trinken?", fragte ich ihn.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:45

Jason
"Haben Sie vielleicht Wein?", fragte ich. Ich sah mir den gedeckten Tisch an "Es richt gut."
Ich stand mitten im Raum, da ich nicht wusste wohin, überall versperrten Stühle einen Platz für meinen Rollstuhl und das armseelige Etwas, welches von mir übrig geblieben war.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:47

Sofja
"Ja, hab ich.", sagte ich und stellte zuerst einen der vier (!!!) Stühle auf die Seite und verschwand in die offene Küche und holte einen guten Rotwein und zwei Rotweingläser.
"Bitteschön.", sagte ich, als ich mich zu ihm an den Tisch setzte und ihm Wein einschenkte.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:50

Jason
"Danke.", sagte ich und sah Sofja zum ersten Mal in die Augen, blickte jedoch schnell wieder weg. Ich nahm mir ein Steak und gab mir etwas vom Gemüse in den Teller. Ich probierte und bekam einen Geschmacks-Orgasmus. "Also Ihre Kochkünste sind wirklich super!"

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:53

Sofja
"Ich... also, wenn Sie schon bei mir essen... und meine Kochkünste auch noch für gut befinden, dann... ich heiße Sofja, einfach nur Sofja.", sagte ich und bot ihm das "Du" an. Irgendwie war das "Sie" seltsam, wenn wir schon zusammen in meiner Wohnung saßen und zusammen Abend aßen.
"Und danke.", fügte ich bezüglich des Komplimentes aufgrund meiner Kochkünste hinzu.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:54

Jason
"Sofja also.", sagte ich. Eigentlich wollte ich ihr meinen Vornamen nicht preisgeben, aber ich konnte nicht unhöflich sein. "Jason."


Zuletzt von LorisDemon33 am Sa 15 März 2014 - 22:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 22:56

Sofja
"Also, Jason... was machst du normalerweise? Wenn du nicht gerade auf dem Küchenboden nach Hundefutter suchst oder fremden Frauen nach Hause begleitest?", fragte ich ihn schmunzelnd und trank einen kleinen Schluck Rotwein, nachdem ich mit ihm angestoßen hatte.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 22:59

Jason
"Ich bin Polizist.", sagte ich. Nicht mehr und nicht weniger. "Und Sie ... pardon, du?"
Ich aß noch die Reste vom Teller und tupfte mir meinen Mund mit einer Serviette ab. Dann trank ich einen Schluck vom Wein.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 23:03

Sofja
"Ich bin vor kurzem aus Russland hergezogen, ich habe in Russland Geschichte und Englisch studiert, hab eine Ausbildung zur Kosmetikerin. Zur Zeit hab ich mit einer Freundin das Nagelstudio gegenüber von unserem Haus, es läuft ziemlich gut und wir haben sehr bekannte Persönlichkeiten als Kunden. Aber darauf lege ich eigentlich nicht viel Wert, die Arbeit macht mir Spaß und darum geht es."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 23:06

Jason
"Freut mich.", sagte ich und lehnte mich zurück. "New York ist eine große Stadt ...", begann ich und wollte wieder auf Sofjas Verirrtheit (?) übergehen, bevor es zu persönlich wurde. "... es dauert einige Zeit, aber dann ist es ganz easy und man kann sich nicht mal mehr im Schlaf verlaufen."

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 23:09

Sofja
"Ich werde schon irgendwann klar kommen."
"Mein Mann kannte sich auch aus... und dann wurde er vom Bus überfahren.", sagte ich zu ihm.
"Er war taub, ich war drei Jahre mit ihm verheiratet.", sagte ich und blickte auf den Kalender.
"Letzte Woche am Donnerstag, vor zwei Jahren, ist er begraben worden."


Zuletzt von theLmariachi am So 16 März 2014 - 0:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 23:12

Jason
"Das ... tut mir leid.", sagte ich dann. Ich kannte die Frau nicht mal einen Tag und schon wurde es sehr persönlich. Am liebsten hielt ich es mit unbekannten Leuten schön diskret. Aber irgendwie konnte ich mich nicht herausreden, denn Sofja half mir schon und ladete mich zum Essen ein, obwohl sie mich gar nicht kannte. Außerdem ihre Augen. Ja, ihre Augen waren sehr hübsch.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 23:14

Sofja
"tak zhizn'... so ist das Leben.", sagte ich zu ihm.
"Das braucht niemanden leid zu tun, ich habe genug Leute sterben gesehen..."
"Ich hab damit abgeschlossen. Es ist nicht einfach, aber man muss einen Weg finden. Und den findet man, man muss es nur wollen."
"Er hätte nicht gewollt, dass ich mich mein restliches Leben lang verstecke."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 23:17

Jason
"Ein kluger Mann war er gewiss.", sagte ich und nahm einen Schluck vom Wein. Ich sah Sofja in die Augen. Zögernd sagte ich dann "Aber wenn durch einen Unglücksfall das ganze Leben auf den Kopf gestellt wird, ist es nicht sehr einfach."

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am Sa 15 März 2014 - 23:23

Sofja
"Ich habe mit vierzehn Jahren meine Mutter verloren. Mein Vater wurde Alkoholiker, vergriff sich Tagtäglich an meinem Jüngeren Bruder."
"Ein Jahr lang habe ich es geduldet... ich bin mit ihm abgehauen, hab mir einen Ausbildungsplatz als Kosmetikerin gesucht, ihn zur Schule geschickt und hab mit 18 Jahren Dimitrij geheiratet."
"Mein Bruder ist mittlerweile alt genug und macht eine Ausbildung zum Automechaniker. Wir telefonieren jeden Tag, er kümmert sich um meine Demente Großmutter... mein Vater hat sich kurz vor meiner Hochzeit aufgehängt."
"Ich weiß, wie das ist mit Unglücksfällen... und trotzdem geht das Leben weiter.", sagte ich und lächelte ihn an.
Ich merkte ihm an, dass er es schwer hatte, dass er noch nicht damit klar kam. Dann sah ich ihm in die Augen. Als würde ich durch ihn durchschauen wollen.
"Ich verspreche es, das Leben bietet so viele Möglichkeiten und Wege."

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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am Sa 15 März 2014 - 23:56

Jason
Ich wusste nicht, was ich denken sollte, es war einfach nur wow. Sie hat all das geschafft durchzustehen, was wirklich lobenswert ist. Mir ist oft passiert, dass nach Mordfällen Verwandte des Toten zu mir gekommen sind und komplett aufgelöst waren. Die ich heute noch an der Straße ab und zu sehe, die immer noch leiden. Und Sofja war da anders, sie war stark und das war es was zählte. "Deine Vergangenheit war nicht gerade die Schönste, aber ich beneide dich für deine Stärke!"

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am So 16 März 2014 - 0:00

Sofja
"Ich weiß... sie war vielleicht nicht wünschenswert... aber ich bin froh, dass ich das alles habe durchmachen dürfen. Ich habe soviel an Lebenserfahrung gesammelt. Ich habe meine komplette Einstellung geändert. Man darf sich nicht darüber beschweren, weil man sich mal den Finger bricht, oder im Regen steht, weil man den Bus verpasst hat oder sich verlaufen hat. Das ist alles für irgendetwas gut.. wenn ich mich nicht verlaufen hätte und du nicht im Regen gestanden wärst, hätten wir uns wahrscheinlich nie kennengelernt."
"Und das ganze kann man auch weiterführen.", meinte ich und setzte Mr. Doublebi auf den Tisch und er wanderte herum und steckte seinen Kopf in das Weinglas, ehe ich ihn wieder herausfischte.
"Mr. Doublebi kann nicht fliegen. Und trotzdem zwischtert er Tag ein Tag aus. Er ist irgendwie ein Vorbild für mich."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am So 16 März 2014 - 0:05

Jason
"Ich bin nicht gestanden.", sagte ich leise. "Auch hätten wir uns trotzdem kennengelernt, da wir ja seit kurzem Nachbarn sind." Ich verstand was sie sagte, worauf sie hinaus wollte, aber ich besaß nicht die Kraft dazu. Körperlich war ich stark, sehr sogar. War ein Vorteil für den Beruf den ich hatte. Als Persönlichkeit war ich jedoch schon immer auf eine gewisse Art eigen, was vielen auf den Geist gegangen ist.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am So 16 März 2014 - 0:08

Sofja
"Doch. Bist du.", weil ich es gehört hatte.
"Auf deinen eigenen vier Rädern.", sagte ich dann zu ihm. In einem Tonfall, der ihm bedeutete, nicht zu antworten.
"Vielleicht hätten wir uns gehasst, weil du Klavierspielende Leute hasst und das erste was du gehört hättest, wäre mein 60er Jahres Rock'n'Roll Geklimper...", sagte ich schmunzelnd und blickte ihn wieder an.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am So 16 März 2014 - 0:12

Jason
Wow, diese Frau war einfach unglaublich, schaffte es, dass ich meinen Schwanz einzog. Ich wusste nicht recht was ich sagen sollte, also sagte ich nichts. Auch wollte ich nichts falsches von mir geben. Es trat eine Zeir lang Stille ein und ich beobachtete den Vogel während er am Tisch spazierte.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am So 16 März 2014 - 0:14

Sofja
Als der kleine einen Schritt zu weit ging, segelte er vom Tisch und ich hob ihn auf und setzte ihn wieder auf den Tisch.
"Manchmal fällt man, und schafft es nicht wieder zurück.. nicht alleine. Und weißt du was, wenn es jemanden gibt, der dir wieder da hin hilft, wo du am Anfang gestanden hast, dann gehst du gleich weiter wie vorher."
"Sieh ihn dir doch an, Mr. Doublebi segelt des Öfteren irgendwo runter... und es stört ihn nicht, dass ich es bin, der ihn wieder nach oben auf den Tisch setzt... er freut sich, dass er wieder den Ausblick genießen kann und zwitschert hey there delilah..."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am So 16 März 2014 - 0:20

Jason
Ich lächelte Sofja an. Ich wusste nicht wieso, denn ich hatte keinen Grund dazu. "Dann sag mir wie ich so wieder auf halsbrecherischen Verbrecherjagden teilnehmen kann. Das will ich mal sehen. Es ist schon immer mein Leben gewesen, als Kind habe ich auch schon solche Verbrechen wie einen Keksdiebstahl aus der Dose in der Küche gelöst, etc. Ich habe nichts anderes was ich gerne mache, was meine Berufung ist. Alles wofür ich bisher gelebt habe, war das. Und wie soll ich das ohne Füße und gefesselt an den Rollstuhl schaffen?"

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am So 16 März 2014 - 0:26

Sofja
"Ich weiß, dass das schwer ist. Aber da musst du durch."
"Hast du schon an Prothesen gedacht? Wenn du gut bist, du musst es nur wollen, dann kannst du deinen Beruf weiter machen. Vielleicht nicht ganz gleich wie vorher... aber jedenfalls kannst du ihn behalten."
"Es gibt so viele verschiedene Arten sein Leben zu gestalten. Dimitrij war Dirigent. Man glaubt es nicht, aber er hat die Musik gespürt. Und er hat jede Handbewegung visualisiert und gewusst, was sein Orchester spielt."
"Klar, wir sind nicht alles Superhelden und Albert Einstein's... selbst Einstein war ein Mensch... und wir sind auch Menschen."
"Und weißt du was das Schöne daran ist? Wenn Menschen ein Ziel haben, wenn Menschen wirklich etwas wollen, von ganzem Herzen, dann schaffen sie es. Und du hast die größten Chancen dazu."
"Du bist in Amerika... hier geht so etwas. In Indien, Kambodja ect wäre das wahrscheinlich unmöglich. Aber in Amerika... nein, in Amerika geht so etwas."
"Du darfst nur den Glauben in dich selber nie verlieren. Nie."
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am So 16 März 2014 - 0:33

Jason
"Okay.", sagte ich. Es war schon etwas anstrengend geworden zu diskutieren und ich wollte im Moment auch keinesfalls darüber reden. "Sofja?", sie blickte mich an und ihr wundervoller Blick ließ mich nicht weiterreden, er versteinerte mich quasi. Und eigentlich wollte ich nur sagen, dass mir das Thema momentan nicht passte.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am So 16 März 2014 - 0:35

Sofja
"Ja? Möchtest du ein paar Donuts, für die ich mich vorhin verlaufen habe?", fragte ich schmunzelnd.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am So 16 März 2014 - 0:38

Jason
"Äh, nein danke!"
Irgendwann sollte ich meine Schwester anrufen. Und den Polizeichef auch. Egal, später. "Hast du eventuell Lust auf einen kleinen Spaziergang? ", fragte ich sie dann.

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Re: between New York and Love

Beitrag von theLmariachi am So 16 März 2014 - 9:48

Sofja
"Ja, warum nicht?", fragte ich und begann den Tisch abzuräumen.
"Dann verlauf' ich mich wenigstens nicht mehr, weil ich jemanden dabei habe, der sich auskennt.", sagte ich schmunzelnd.
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Re: between New York and Love

Beitrag von Gast am So 16 März 2014 - 10:28

Jason
"Außerdem lernst du so auch die Stadt ein wenig kennen."
Ich drehte mich richtung Tür "Ich hole mir schnell eine Jacke."
Als ich in meine Wohnung kam, blinkte der Anrufbeantworter, aber der konnte warten. Also holte ich mir einfach nur meine schwarze Lederjacke und fuhr zum Flur und wartete dort auf Sofja.

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